Terms of Endearment

Terms of Endearment (1983)

Regie: James L. Brooks; Drehbuch: Brooks nach dem Roman von Larry McMurtry; Kamera: Andrzej Bartkowiak; Musik: Michael Gore, Hoagy Carmichael, Carole King u.a.; Darsteller: Shirley MacLaine, Debra Winger, Jack Nicholson, Danny DeVito, Jeff Daniels, John Lithgow, Albert Brooks (Stimme). 35mm, Farbe, 132 min
 
James L. Brooks hat das amerikanische Fernsehen (unter anderem als Produzent der Simpsons und Schöpfer der Mary Tyler Moore Show) mehr geprägt als das amerikanische Kino. Das spricht nicht gegen seine Filme, sondern gegen ein Kino, das in manchen ­Bereichen doch ein wenig engherzig geworden ist. Brooks’ Tragikomödien stehen auf sanfte Art quer zum Genresystem des Mainstream, investieren immer etwas mehr in ihre Figuren, als die Erzählmechanik verlangt, sind „unausgegoren auf eine denkwürdige Art“ (Daniel Eschkötter). Brooks’ Kinodebüt Terms of Endearment ist ein emotional entfesselter Frauenfilm im Jahrzehnt der buddy movies. Im Zentrum des in alle denkbaren Bereiche des Zwischen­menschlichen ausfransenden Films steht eine Tochter-Mutter-Beziehung: Die junge Debra Winger glänzt (fast buchstäblich) in ­ihrer schönsten Rolle, Shirley MacLaine stellt die Verbindung zum klassischen Hollywoodkino her, dessen humanistisch grundierte ­Figurenzeichnungen hier unübersehbar Pate standen. (L.F.)

Spieltermine:

Mo 20.05.2013 16:00
(Engl. OmdU)
Mo 17.06.2013 21:00
(Engl. OmdU)