Repo Man

Repo Man (1984)

Regie, Drehbuch: Alex Cox; Kamera: Robby Müller; Musik: Iggy Pop, Black Flag, Circle Jerks, Suicidal Tendencies, The Plugz, Fear, Juicy Bananas u.a.; Darsteller: Emilio Estevez, Harry Dean Stanton, Tracey Walter, Olivia Barash, Sy Richardson, Zander Schloss, Rodney Bingenheimer. 35mm, Farbe, 92 min
 
Los Angeles, heute. Emilio Estevez als unzufriedener Punk Otto wird für einen Job eingespannt, bei dem er seine Langeweile vergessen, Aggressionen abbauen und in unglaubliche Abenteuer stolpern kann: „The life of a Repo Man is always intense.“ Der Name seines neuen Berufs bezieht sich auf repossession, das Wiederinbesitznehmen von Autos, deren Raten nicht abbezahlt sind. „Look at ’em. Ordinary fuckin’ people, I hate ’em“, sagt der Veteran, der Otto beim Autoklau einschult: Der große Harry Dean Stanton, ewige Randfigur des Kinos, ist das wahre Zentrum dieser authentisch ­sarkastischen Gegenkultur-Komödie über die schäbigen Schattenseiten der Reaganomics. Dem Wahnsinn der Konsumwelt hält Alex Cox (bis in die stotternde Punk-Erzählweise) nihilistische Wut entgegen – und verrückte Fantasie: Das Universum, in dem John Wayne nicht schwul ist, wird von außerirdischer Sci-Fi-Comedy überrollt. Ein 64er Chevy beginnt zu leuchten, und Otto hebt ab: vom Trash in die Transzendenz, möglicherweise. (C.H.)

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