Some Kind of Wonderful (Foto: Filmarchiv Austria)

Some Kind of Wonderful (1987)

Regie: Howard Deutch; Drehbuch: John Hughes; Kamera: Jan Kiesser; Musik: Stephen Hague, John Musser, The Psychedelic Furs, The Jesus & Mary Chain, The Rolling Stones, Flesh for Lulu u.a.; Darsteller: Mary Stuart Masterson, Eric Stoltz, Lea Thompson, Craig Sheffer, Elias Koteas. 35mm, Farbe, 95 min
 
Klassenbewusster als diese geerdete Teenie-Komödie nach einem Drehbuch von John Hughes, die amouröse mit sozialen Konflikten überblendet, wurde das Genre in den Achtzigern (und auch danach) nicht mehr. Hier gerät die Liebe einmal nicht zu jener Kraft, die alle gesellschaftlichen Entzweiungen überbrückt. Im Gegenteil: An ihr konturieren sich die feinen Unterschiede am erbarmungslosesten. Dennoch darf die Adoleszenz in Some Kind of Wonderful mehr sein als nur ein Abbild der großen Welt in der kleinen. Was Keith Nelson (ein umwerfend unangepasster Eric Stoltz) vom Leben will, verträgt sich weder mit den Popularitätskriterien der amerikanischen High School noch mit den Ansprüchen seines wohlmeinenden Vaters: „You got a shot to be the first guy in this family who didn’t have to wash his hands after a day’s work.“ Stoltz zur Seite stehen Mary Stuart Masterson und Lea Thompson als zwei Möglichkeiten, sich zur falschen Welt zu verhalten. Und auch wenn sie hier keine ­Wunder vollbringt: Amor vincit omnia. (N.P.)

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