Something Wild

Something Wild (1986)

Regie: Jonathan Demme; Drehbuch: E. Max Frye; Kamera: Tak Fujimoto; Musik: Laurie Anderson, John Cale; Darsteller: Jeff Daniels, Melanie Griffith, Ray Liotta, Tracey Walter, Charles Napier, John Sayles, John Waters. 35mm, Farbe, 113 min
 
Jeff Daniels als Biedermann, der vom aufregenden Leben träumt – bis er bei einer amoralischen femme fatale mit dem Wedekind-Namen Lulu (Melanie Griffith) ins Auto steigt und sich in einem Alptraum-Abenteuer wiederfindet. Was als verrücktes Wochenende mit Alkoholraub und Fesselspiel-Sex beginnt, wird nach dem Eintreffen von Lulus krimi­nellem Ex (psychopathische Heiligkeit: Ray Liotta) zum lebensgefährlichen Trip. Jonathan Demmes Eintrag ins Mitte der 80er Jahre populäre Genre der yuppie nightmare comedy hebt sich durch die Sympathie ab, mit der Demme seine exzentrischen Figuren schildert: ein selbstsicheres shotgun wedding zwischen erotisch und tiefschwarz eingefärbter Screwball Comedy und asozialem Alptraum in Thriller-Manier. Ein philosophierender Motel-Gast gibt weise Worte mit auf den Weg: „Remember, no matter what, it’s better to be a live dog than a dead lion.“ (C.H.)

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