The Descent

The Descent (2005)

Regie, Drehbuch: Neil Marshall; Kamera: Sam McCurdy; Musik: David Julyan; Darsteller: Shauna Macdonald, Natalie Mendoza, Alex Reid, Saskia Mulder, MyAnna Buring. 35mm, Farbe, 100 min

 
Zum Auftakt:

Outer Space (1999) von Peter Tscherkassky. 35mm, s/w, 10 min

 
Manchen gilt Kino als ein Haus, manchen als eine Höhle. Jedenfalls: Dunkel muss es sein, mit Einfall von Licht und Außen nur an speziellen Stellen. Dann wird’s arg, wie in dieser Kombination: Found-Footage-Furor trifft Brit-Horror als Konzeptanordnung. Outer Space zeigt eine home invasion: eine Frau invaded by the home, Entitäten kommen ins Bild, auch das Kaderskelett selbst. Lärm, Gewalt und Gegenschläge, das gibt es auch im Descent (gar nicht decent): Spätmoderne Selbsterprobungsabenteurerinnen höhlenklettern hinunter ins Dunkel. Dort wird’s für alle gory. Auch hier kommen Entitäten ins Bild, archaische zumal: Blinde Männer und blinde Kräfte dezimieren und spalten das liberale Team. In einer Höhle ist vieles Projektion. In a cave (im Kino) everyone can hear you scream. (D.R.)

 
Einführung von Drehli Robnik

Spieltermine: