Good-bye, My Lady

Double Feature

Lassie Come Home (1943)

Regie: Fred M. Wilcox; Drehbuch: Hugo Butler nach einer Kurzgeschichte von Eric Knight; Kamera: L. Smith; Musik: D. Amfitheatrof; Darsteller: Pal (i.e. „Lassie“), Roddy McDowall, Elsa Lanchester, Donald Crisp, Elizabeth Taylor. 35mm, Farbe, 89 min*

Good-bye, My Lady (1956)

Regie: William A. Wellman; Drehbuch: Sid Fleischman nach dem Roman von J.H. Street; Kamera: William H. Clothier; Musik: Laurindo Almeida, George Fields; Darsteller: Walter Brennan, Brandon de Wilde, Sidney Poitier. 35mm, s/w, 95 min

 
Der Klassiker und ein geheimes Meisterwerk jenes populären Familienfilm-Subgenres, das sich unter dem Kürzel a boy and his dog zusammenfassen lässt. Lassie Come Home prägt die Grundformel als vollendete Technicolor-Traumfabrikation der Marke MGM: Der Collie eines britischen Buben wird aus Geldmangel an einen schottischen Aristokraten verkauft und versucht alles, um zu seinem Herrchen zurückzukehren. In der weithin vernachlässigten Americana-Apotheose Good-bye, My Lady läuft ein Hund, der „lacht, anstatt zu bellen“, einem Jungen in Mississippis Sumpflandschaft zu. William Wellman inszeniert mit Hemingway’scher Klarheit einen bewegenden Entwicklungsroman, in dem statt Sentimentalität glaubhafte Details und hart erkämpfte Einsichten regieren. (C.H.)

 

* From the collection of George Eastman House

Spieltermine: