The Fly

The Fly (1986)

Regie: David Cronenberg; Drehbuch: Cronenberg, C.E. Pogue nach einer Erzählung von G. Langelaan; Kamera: Mark Irwin; Musik: Howard Shore; Darsteller: Jeff Goldblum, Geena Davis, John Getz, David Cronenberg. 35mm, Farbe, 94 min

 
Zum Auftakt:
Cheese Mites (1903) von Charles Urban. Digitale Rekonstruktion (von 35mm), s/w, 3 min 
The Unclean World (1903) von Percy Stow. 35mm, s/w, ca. 2 min
The Strength and Agility of Insects (1911) von Percy Smith. 35mm, s/w, ca. 4 min
Les Mouches (Die Fliegen) (1913) von Eclipse-Urbanora. 35mm, Farbkopie, ca. 6 min

 
Der Wissenschaftler Seth Brundle präsentiert einer Journalistin seine revolutionäre Erfindung: die Teleportation. Ihre angehende Liebesbeziehung wird empfindlich gestört, als Brundles Selbstversuch fehlschlägt: Seine Genstruktur vermischt sich mit der einer versehentlich mitgebeamten Fliege. Eine mitreißende Neulektüre des Grusel-Oldies, die den Schwerpunkt auf die abstoßende physische Transformation des Protagonisten und sein romantisches Begehren legt. Das Aufeinandertreffen dieser Gegensätze erzeugt ein ebenso unbehagliches wie schönes Horror-Epos: Die tragische Geschichte – das hilflose Mitansehen des langsamen Todes einer geliebten Person – kombiniert The Fly mit der Cronenbergschen Faszination für die ungeahnten Möglichkeiten der Mutation. Man müsse seine Maschine „the poetry of steak“ lehren, wie Brundle in einem charakteristisch unbefangenen Nebensatz formuliert. (C.H.)

Spieltermine: