Koko, le gorille qui parle/Koko, a Talking Gorilla

Koko, le gorille qui parle/Koko, a Talking Gorilla (1978)

Ein Film von Barbet Schroeder; Kamera: Néstor Almendros. Musik: Guta Cattoni, Maris Embiricos. 35mm, Farbe, 80 min

 
Zum Auftakt:

Last Lost (1996) von Eve Heller. 16mm, s/w, 13 min

 
Der weibliche Gorilla Koko wurde Ende der 1970er weltbekannt, nachdem ihn Wissenschaftlerin Penny Patterson und ihre Kollegen darauf trainiert hatten, sich mit ihnen in einer adaptierten Gorilla-Zeichensprache zu verständigen. Barbet Schroeder dokumentierte die kontroversen Experimente mit besonderem Augenmerk für die Beziehung zwischen Patterson und Koko – und Gespür für die Ambivalenz der Unternehmung: Wie bei Truffauts Wolfsjungen geht das Erlernen einer Sprache Hand in Hand mit moralischer Indoktrination. Dem Affenkind werden Maßstäbe und Manieren beigebracht, zwischendurch sitzt es verloren auf dem Berghang. Was bedeutet: Tierrechte? Als Auftakt ein Gegenpol: ein Schimpanse als stummer Beobachter der merkwürdigen Menschenwelt in Eve Hellers traumhaftem Re-Arrangement eines „harmlosen“ kleinen Coney-Island-Unterhaltungsfilms aus den 1940ern. (C.H.)

 

In Anwesenheit von Eve Heller

Spieltermine:

Do 29.10.2015 21:00
(Engl. OmdU)