The Birds, 1963, Alfred Hitchcock

The Birds (1963)

Regie: Alfred Hitchcock; Drehbuch: Evan Hunter nach der Kurzgeschichte von Daphne du Maurier; Kamera: Robert Burks; Musik: Remi Gassmann, Oskar Sala, Bernard Herrmann; Darsteller: Tippi Hedren, Rod Taylor, Jessica Tandy, Suzanne Pleshette, Veronica Cartwright. 35mm, Farbe, 120 min

 
Zum Auftakt:

Glimpses of Bird Life (1910) von Oliver Pike. 35mm, Farbkopie, ca. 6 min. Dt. ZT [Fragment]

 
Chaos, entwickelt aus der zusammengeräumten Oberfläche bürgerlichen Alltags. Übersichtliche Einstellungen, klar komponiert mit grünsilbrigen Wolkenhimmeln. Die Farben scheinen gefroren. Und aus einer ruhigen Totale stößt eine Möwe wie ein Pfeil auf das Boot in der Bodega Bay herab, um an Tippi Hedrens weißer Stirn ein Mal aus rotem Blut zu hinterlassen. Ein Film, aufgebaut wie eine musikalische Komposition. Mit etwas Kleinem beginnen, es größer werden lassen, dabei verändern und umkehren. Aus zwei Edelsittichen (love birds), eingesperrt in einem Käfig in Tippi Hedrens Hand, werden Heerscharen von Vögeln, die ein Haus belagern, in dem sie und andere Vertreter des Menschengeschlechts wie in einem Käfig festsitzen. Oder: Ein einziger Vogel greift einen Menschen an. Das Motiv steigern, es von einigen Musikern forte, von vielen fortissimo, von den meisten crescendo, im Finale von allen am eindringlichsten spielen lassen, nämlich piano pianissimo. (H.T.)

 
Einführendes Gespräch mit Tippi Hedren am 30.10.

 

Achtung: Zusatzvorführung am 31.10. um 13 Uhr. Im Anschluss Gespräch mit Tippi Hedren.

Spieltermine: