Best in Show

Best in Show (2000)

Regie: Christopher Guest; Drehbuch: Guest, Eugene Levy; Kamera: Roberto Schaefer; Musik: Jeffrey C.J. Vanston; Darsteller: Christopher Guest, Eugene Levy, Parker Posey, Michael Hitchcock, Fred Willard, Jane Lynch. 35mm, Farbe, 90 min

 
Zum Auftakt:

Queer Pets (1912) von Percy Smith. 35mm, s/w, ca. 5 min

 
„We love talking and not talking. We could talk or not talk forever ... and still find something to not talk about.“ Die Fake-Dokus von Christopher Guest, einem Kopf der Gruppe Spinal Tap, erzielen ihre erheiternden Resultate auf höchst eigenwillige Weise: Gemeinsam mit Partner Eugene Levy entwickelt Guest ein loses Handlungsgerüst, das den Schauspielern als Vorgabe für spontane Improvisation dient. Das macht die Komik seiner Filme so unberechenbar, plötzlich und manchmal auch grausam. Best in Show, der vier mehr als exzentrischen Hundehaltern zum Wettbewerb in der city of brotherly love folgt, überwindet den bösartigen Zug dieses Humors durch die Hingabe, mit der sich die Akteure in ihre Rollen verbeißen, während die abstrusen Vorkommnisse rund um die Show das Credo von der Gleichheit des Menschen in ein Trauma verwandeln – wo die intellektuelle Grenze zwischen Mensch und Tier ständig zu verschwimmen droht: „Crazy people, crazy dog.“ (C.H.)

Spieltermine: