Cléo de 5 à 7 (Cleo zwischen 5 und 7)

Cléo de 5 à 7 (Cleo zwischen 5 und 7) (1961)

Regie, Drehbuch: Agnès Varda; Kamera: Jean Rabier, Alain Levent; Musik: Michel Legrand, Varda; Darsteller: Corinne Marchand, Antoine Bourseiller, Dorothée Blank, Michel Legrand, Jean-Claude Brialy, Eddie Constantine, Anna Karina, Jean-Luc Godard. 35mm, Farbe und s/w, 89 min

 
Agnès Vardas Nouvelle-Vague-Triumph: ein Spielfilm über eine junge Sängerin, die auf ihren Krebs-Befund wartet. Nahtlos eingefügt: ein Dokumentarfilm über das 14. Arrondissement. Zwei Stunden aus dem Leben einer Frau und dem Leben einer Stadt: Parallelführung des Pulses, Angst und Sommer. Alltag und Tod. Bangen und Beginn einer Liebe. Nachmittagslicht in Paris. (H.T.) Christian Petzold: „Der Park, draußen ist die Stadt zu hören. Draußen ist der Algerienkrieg, eine Krebsdiagnose, der Tod. Die Sängerin und der Soldat. Er muss in den Krieg, sie muss vielleicht sterben. Sie gehen und rauchen und hören sich zu und schweigen und reden. Es gibt diese schöne Geschichte von Heinrich von Kleist: Er läuft in den Morgenstunden verzweifelt durch die Stadt, er will hinaus, ins Freie. Unter dem Stadttor hält er inne, schaut hinauf, zum Torbogen. Alle Steine in diesem Bogen wollen stürzen, aber sie sind so verkeilt, dass sie ein Gewölbe bilden. Auch das Kino ist solch ein Gewölbe. Ein Kinopark.“

Spieltermine:

So 17.04.2016 19:00
(Frz. OmeU)