Dreileben - Etwas Besseres als den Tod

Dreileben – Etwas Besseres als den Tod (2011)

Regie: Christian Petzold; Drehbuch: Petzold, Harun Farocki (Dramaturgie); Kamera: Hans Fromm; Musik: Stefan Will; Darsteller: Jacob Matschenz, Luna Zimić Mijović, Vijessna Ferkic, Rainer Bock, Stefan Kurt, Deniz Petzold. 35mm, Farbe, 91 min

 
Ein Sexualstraftäter entkommt aus dem Krankenhaus. Seine Flucht und die Suche der Polizei begleiten die Liebesgeschichte des Zivildieners Johannes zu Ana. „Den Liebenden ist es egal, was um sie herum passiert. Dass da in ihrer Stadt eine Ausnahmesituation herrscht. Ihnen ist auch egal, wie viel Geld im Lotto-Jackpot liegt oder wie hoch das Wachstumsdefizit ist. Dann kommen die Gespenster der Vergangenheit. Die Geschichte der Undine war der Ursprung: Ein Mann, der verstoßen ist von der, die er begehrt, geht an einen Waldsee und ruft Undines Namen. Undine entsteigt dem Wasser. Sie will lieben und geliebt werden, vollständig, kompromisslos. Irgendwann entflieht der Mann dieser Liebe, kehrt zurück zur ersten Frau. Dafür wird er sterben, Undine wird ihn töten. Die Undine bei uns heißt Ana. Sie ist aus Sarajevo, als Flüchtling gelandet in Dreileben, Thüringen. Sie kann nicht töten. Nicht einmal mehr kämpfen. Das ist ihre Tragödie.“ (Christian Petzold)

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