Strange Victory

Strange Victory (1948)

Ein Film von Leo Hurwitz; Kamera: Peter Glushanok, George Jacobson; Musik: David Diamond; mit den Stimmen von Alfred Drake, Muriel Smith, Gary Merrill, Saul Levitt. 35mm, s/w, 63 min Restaurierte Urfassung

Ein meisterlicher Film-Essay von Leo Hurwitz, der frontal das Gefühl angeht, dass das Kriegsende kein Ende für Faschismus, Rassismus, Mitläufertum war – und zwar in den USA: "Wenn wir gewonnen haben, warum sehen wir dann aus, als hätten wir verloren?" Strange Victory ist ein episches Gedicht aus Sprache, Licht und Schatten und das essentielle Dokument einer linken US-Intelligenz, die wenig später brutal aus dem öffentlichen Leben "weggeräumt" wurde. "Dieser Dokumentar-Noir ist der ambitionier-teste linksgerichtete US-amerikanische Film seiner Ära", so Kritiker J. Hoberman: "Während des Wahlkampfs 1948 veröffentlicht, artikulierte Strange Victory ein Leitthema der Kampagne von Henry A. Wallace und der Progressive Party: Die Amerikaner haben den Krieg gegen Hitler gewonnen, aber irgendwie – zu sehen an Fällen von Lynchjustiz, rechter Demagogie und den Aktivitäten des House Committee on Un-American Activities – war die einheimische Tradition des Rassenhasses wieder aufgeflammt."

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