Dov’è la libertà ...? (Wo ist die Freiheit?)

Dov'è la libertà ...? (Wo ist die Freiheit?) (1954)

Regie: Roberto Rossellini; Drehbuch: Vitaliano Brancati, Ennio Flaiano, Antonio Pietrangeli, Vincenzo Talarico, Rossellini; Kamera: Aldo Tonti, Tonino Delli Colli; Musik: Renzo Rossellini; Darsteller: Totò, Leopoldo Trieste, Vera Molnar, Nyta Dover, Franca Faldini. 35mm, s/w, 91 min

Ein Film über die schöne, neue Welt. Über 20 Jahre, die gesamte Ära des Faschismus und der Nachkriegszeit, verbringt ein Mann, der den Liebhaber seiner Frau umgebracht hat, im Gefängnis. Das Entlassenwerden in die Freiheit, die er gezeichnet wähnt von den Segnungen der Demokratie, gerät zu einer Kette von Katastrophen. Die Frage, ob dieser Film der Gattung des Tragischen oder Komischen zuzurechnen sei, wird durch einen Blick in das schiefkiefrig grimassierende Guignol-Gesicht des Hauptdarstellers, in dem die traurigsten schwarzen Augen wie aufgemalt aussehen, auch nicht klar beantwortet. Dieses Antlitz der Melancholie, das die Absurdität des Daseins zum erhabensten, krummsten Ausdruck zu bringen weiß, gehört dem letzten Spross des letzten Kaisers von Byzanz, bürgerlich Antonio de Curtis Cagliardi Ducas Comnuno di Bisanzio: bekannter geworden unter seinem Künstlernamen Totò. (H.T.)

Print courtesy Istituto Luce – Cinecittà

Spieltermine:

Sa 08.04.2017 19:00
(Ital. OmeU)
Mi 19.04.2017 19:00
(Ital. OmeU)