Maskerade

Maskerade (1934)

Regie: Willi Forst; Drehbuch: Forst, Walter Reisch; Kamera: Franz Planer; Musik: Willy Schmidt-Gentner; Darsteller: Paula Wessely, Adolf Wohlbrück, Walter Janssen, Olga Tschechowa, Hans Moser. 35mm, s/w, 102 min

Zum Auftakt:
Glaube und Heimat: Rede Kardinal Innitzer (ca. 1934) Anonym. 35mm, s/w, 3 min [Fragment]
Kampf zwischen Operette und Film / Foxln bei der Prüfung (1935) Österreich in Bild und Ton. 35mm, s/w, 2 min
Der Papst wieder genesen / Paula Wessely als Taufpatin eines Segelflugzeuges (1937) Österreich in Bild und Ton. 35mm, s/w, 2 min

Paul Heideneck, Verführer und Künstler, malt einen Akt: Das Gesicht der schönen Chirurgengattin ist mit einer Maske verdeckt, neckischerweise trägt sie einen Muff. Letzterer gehört aber nicht ihr, sondern Anita Keller, deren Verlobter, als er des Gemäldes ansichtig wird, Paul zur Rede stellt. Um die Verhältnisse nicht durch ein Übermaß an Wahrheit traumatisch zu verkomplizieren, erfindet Paul für die Besitzerin des Handwärmpelzes einen etwas eigentümlichen Namen: Leopoldine Dur – muss dann aber herausfinden, dass eine junge Dame exakt dieses Namens in der Stadt lebt. Oink oink! Wieher wieher! lässt Willi Forst da das Tratschbürgertum tönen, während Paula Wesselys aparte Mischung aus Scheu und Pragmatik das Herz des Salonlöwen Adolf Wohlbrück bald zum Schmelzen bringt. Ein österreichischer Klassiker. (R.H.)

Spieltermine: