Heimkehr.Wien 1941/1996, 1996, Institut f. Evidenzwissenschaft

Ein drittes Reich – Heimkehr

Ein drittes Reich (1975) von Alfred Kaiser. 16mm, s/w, 28 min
Heimkehr (1941) von Gustav Ucicky. Drehbuch: Gerhard Menzel; Kamera: Günther Anders; Musik: Willy Schmidt-Gentner; Darsteller: Paula Wessely, Attila Hörbiger, Carl Raddatz. 35mm, s/w, 94 min
Heimkehr.Wien 1941/1996 (1996) Institut für Evidenzwissenschaft. 35mm, s/w, 6 min
 
Dreimal NS-Propaganda im Blick. Ein drittes Reich ist die Pioniertat eines besonderen Austro-Einzelgängers: Mittels kontrapunktischer Montage entstellte Alfred Kaiser nationalsozialistische Filme von Riefenstahl bis Ruttmann zur Kenntlichkeit. Mit Heimkehr folgt ein Zentralstück des NS-Spielfilms: Die Invasion Polens durch Deutschland wird gleichsam auf den Kopf gestellt – als Hymne auf den Opfergeist der verfolgten deutschen Minderheit in Polen, unvergesslich-schauerlich beschworen durch Paula Wesselys berüchtigten Monolog – der abschließend vom Institut für Evidenzwissenschaft buchstäblich "zerlegt" wird. (C.H.)

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