Drums Along the Mohawk

Drums Along the Mohawk (1939)

Regie: John Ford; Drehbuch: Lamar Trotti, Sonya Levien; Kamera: Bert Glennon, Ray Rennahan; Musik: Alfred Newman; Darsteller: Henry Fonda, Claudette Colbert, John Carradine, Francis Ford, Ward Bond. 35mm, Farbe, 104 min Restaurierte Fassung

Birth of a Nation: Im Jahr 1776 schließt sich ein Paar unmittelbar nach der Hochzeit den Frontier-Siedlern im Tal des Mohawk River an, das als gefährliche Gegend gilt. Die Frau fürchtet die Indianer, der Mann zählt einen davon zu seinen besten Freunden. Als die amerikanische Revolution ausgerufen wird, landen britische Truppen und gehen zum Angriff über. Young Mr. Lincoln, Stagecoach und Drums Along the Mohawk bilden im Jahr 1939 ein historisches Triptychon, in dem John Ford die Konturen seiner kinogewordenen Geschichtstheorie mit erstaunlicher Virtuosität umreißt. Ein Pioniergeist-Bilderbuch, strahlend in frühem Technicolor, was Fords erstem Farbfilm den Glanz eines amerikanischen Arkadiens verleiht – und zugleich das Porträt einer Welt an der Grenze zwischen Wildheit und Zivilisation. Ford'sche Zweischneidigkeit, sowohl was die Ethik dieser widerstreitenden Existenzformen als auch die tragikomischen Tonlagenwechsel angeht. (C.H.)

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