Tugoj uzel (Fester Knoten) (Foto: Cinémathèque suisse)

Tugoj uzel (Fester Knoten) (1956)

Regie: Michail Švejcer; Drehbuch: Vladimir Tendrjakov; Kamera: Alexej Temerin; Musik: Venjamin Basner; Darsteller: Oleg Tabakov, Viktor Avdjuško, Nikolaj Sergeev, Pavel Volkov, Valentina Pugačeva. Mosfil'm (Moskau). 35mm, Farbe, 100 min

Saša Komelev, Sohn des unerwartet verstorbenen Sekretärs des Bezirkskomitees der KP, wird Zeuge tragischer Ereignisse. Der neue, junge Parteiführer Pavel Mansurov, der sich nicht von der Sorge um die Bauern leiten lässt, sondern von der eigenen Karriere, zwingt den alten Kolchosvorsitzenden, vor der Frist zu säen, und meldet die (angebliche) vorfristige Erfüllung des Plans nach oben. Als sich herausstellt, dass die Ernte verdorben ist, gibt Mansurov die Schuld dem Vorsitzenden, dieser nimmt sich das Leben. Gegen seine Kritiker organisiert der Sekretär eine Verleumdungskampagne in der Presse. Die Kolchosbauern rebellieren auf der Vollversammlung. Fester Knoten wurde zuerst als "ideologisch fehlerhaft" verboten. Die 1957 teils neu gefilmte, teils neu geschnittene Version kam als Sascha tritt ins Leben ins Kino. Die Urfassung wurde 1988 rekonstruiert und als Schlüsselwerk von Chruščevs "Tauwetter" anerkannt. (Kleiman & Sopin)

Einführung von Naum Kleiman und Artiom Sopin am 14.10.

Spieltermine:

Sa 14.10.2017 21:00
(Russ. OmdU)
Mi 01.11.2017 21:00
(Russ. OmdU)