Sommarlek (Einen Sommer lang), 1951, Ingmar Bergman

Sommarlek (Einen Sommer lang) (1951)

Regie: Ingmar Bergman; Drehbuch: Herbert Grevenius, Bergman nach seiner Erzählung Mari; Kamera: Gunnar Fischer; Musik: Erik Nordgren, Bengt Wallerström, Eskil Eckert-Lundin; Darsteller: Maj-Britt Nilsson, Birger Malmsten, Alf Kjellin, Annalisa Ericson, Georg Funquist. 35mm, s/w, 95 min
 
Zum Auftakt:
Bris Reklamfilmer (Bris Seifenwerbung) (1951–53) von Ingmar Bergman. Kamera: Gunnar Fischer. 35mm, s/w, 12 min
 
Marie, eine Ballerina, lernt während eines Sommerurlaubs Henrik kennen, der bei einem Unfall stirbt. Erst mit dem Journalisten David findet sie ein neues Verhältnis zur Gegenwart. "In Einen Sommer lang braucht Maj-Britt Nilsson nur einen Blick in den Spiegel zu werfen, um aufzubrechen und sich gleich einem Orpheus oder Lancelot auf die Suche nach dem verlorenen Paradies und der wiedergefundenen Zeit zu machen. Von Ingmar Bergman in den meisten seiner Werke nahezu systematisch eingesetzt, hören die Rückblenden dergestalt auf, 'klägliche Tricks' zu sein, wie Orson Welles sie nannte. Sie werden, wenn nicht zum eigentlichen Gegenstand seines Films, so doch zu dessen absoluter Voraussetzung." (Jean-Luc Godard) Zum fröhlichen Auftakt: Seifenwerbefilme von Bergman, die Francesco Bono in den 1990er Jahren wiederentdeckt und restauriert hat.

Spieltermine:

Mo 15.01.2018 20:30
(Schwed. OmeU)