Swing Time, 1936, George Stevens

Swing Time (1936)

Regie: George Stevens; Drehbuch: Howard Lindsay, Allan Scott nach Portrait of John Garnett von Erwin Gelsey; Kamera: David Abel; Musik: Jerome Kern; Darsteller: Fred Astaire, Ginger Rogers, Victor Moore. 35mm, s/w, 103 min
 
Zum Auftakt:
Blotto (1930) von James Parrott. Drehbuch: Leo McCarey, H.M. Walker, Stan Laurel (ungenannt); Kamera: George Stevens; Darsteller: Stan Laurel, Oliver Hardy. 35mm, s/w, 26 min
 
George Stevens lernte sein Handwerk als Comedy-Kameramann bei two-reelers wie der Prohibitionszeit-Perle Blotto mit Laurel & Hardy: Stan beschwindelt die Gattin, stiehlt ihren Schnaps für ein Nachtklub-Gelage mit Ollie, das im Slapstick-Chaos mündet samt dem Debüt einer Spezialität des Duos: Ein Kichern von Stan führt zur beiderseitigen Lachkrampf-Hysterie. Bald darauf war Stevens als Top-Regisseur im "leichten Fach" etabliert, virtuos belegt von Swing Time, dem wohl besten Musical um das Traum-Gespann Astaire-Rogers: Ersterer gibt einen spielfreudigen Depressionszeit-Dandy, der den Zug nach New York bespringt, wo er auf Letztere in Gestalt einer Tanzlehrerin stößt, die ihm zwar auf diesem Gebiet wenig beibringen kann, doch seine Zuneigung entfacht. Stevens inszeniert mit souveräner Eleganz die flinke Abfolge von Gags, Gesangs- und Tanzeinlagen. Buchstäblich ein Glücks-Spiel. (C.H.)

Spieltermine: