The Negro Soldier, 1944, Stuart Heisler (Kadervergrößerung ÖFM)

Why We Fight

Prelude to War (1942) von Frank Capra & Anatole Litvak; Drehbuch: Anthony Veiller, Eric Knight, Robert Heller; Kamera: Robert J. Flaherty; Erzählstimme: Walter Huston. 35mm, s/w, 52 min
 
The Negro Soldier (1944) von Stuart Heisler; Drehbuch, Darsteller: Carlton Moss; Kamera: Alan Q. Thompson, Horace Woodard, Paul C. Vogel. 35mm, s/w, 40 min
 
Frank Capra lässt unmittelbar nach Pearl Harbor die Traumfabrik hinter sich und wird zum Motor der filmischen US- Propagandamaschinerie. Sein Großprojekt ist die Why We Fight- Reihe: dem Volk die Gründe für den US-Kriegseinsatz erklären und die Propagandafilme des Feindes gegen ihn verwenden. Prelude to War eröffnet die Reihe als Skizze der geopolitischen Lage (samt virtuoser Animationen): verteidigenswerte Demokratie versus faschistische Unterdrückung. Daneben produziert Capra unermüdlich: Mit The Negro Soldier will er Afroamerikaner zur Rekrutierung motivieren – und William Wyler als Regisseur, der jedoch ablehnt, als er bei Recherchen den Alltagsrassismus in der Armee erlebt. Es entstand eine Art Heldenlied, dessen würdevolle Darstellung von Afroamerikanern Auswirkungen auf Hollywoods Besetzungspolitik hatte. (C.H.)

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