The Cameraman, 1928, Edward M. Sedgwick jr.

The Cameraman (1928)

Regie: Edward M. Sedgwick jr.; Drehbuch: Buster Keaton, E. Richard Schayer; Kamera: Elgin Lessley, Reggie Landing; Darsteller: Buster Keaton, Marceline Day, Harold Goodwin, Sidney Bracy, Harry Gribbon. 35mm, s/w, ca. 76 min
 
1928 wird Keatons Firma an MGM verkauft, wo man ihn prompt ins Studiosystem einzugliedern sucht. Die unersetzliche Freiheit zur Improvisation geht ihm dabei bald verloren, der Anfang vom Ende nimmt seinen Lauf. Aber die ersten beiden Filme für MGM zeigen ihn noch auf der Höhe seiner Kunst: Mit The Cameraman gelingt ihm das letzte unumschränkte Meisterwerk seiner Karriere, eine große Zusammenfassung seiner Ideen über Probleme und Prinzipien des Filmemachens, zugleich die prophetische Konzeption seines Abstiegs. Buster spielt einen Fotografen, der sich aus Liebesgründen als Wochenschaukameramann versucht, obwohl die Firmenbosse keine Verwendung für ihn haben. Nach mehreren Fehlschlägen, darunter der Bericht über einen Bandenkrieg in Chinatown, bedarf es eines dressierten Affen, um das Happy-End herbeizuführen. Die abschließende Konfettiparade, bei der sich Buster gefeiert wähnt, gilt in Wahrheit Charles Lindbergh. (C.H.)

Spieltermine: