Fassbinder: at elske uden at kræve / Fassbinder: To Love Without Demands, 2015, Christian Braad Thomsen (Foto: Dino Raymond Hansen)

Fassbinder: at elske uden at kræve / Fassbinder: To Love Without Demands (2015)

Regie, Drehbuch: Christian Braad Thomsen, Kamera: Bente Petersen, Dirk Brüel, Gregers Nielsen, Musik: Peer Raben, Joachim Witt mit Rainer Werner Fassbinder, Irm Hermann, Harry Baer, Andrea Schober. DCP, Farbe und sw, 109 min
 
Eine sympathisch persönliche Hommage an Rainer Werner Fassbinder: Für den (künftigen) dänischen Filmregisseur Christian Braad Thomsen war die mit Buhrufen quittierte Berlinale-Premiere von Liebe ist kälter als der Tod im Jahr 1969 ein Schlüsselerlebnis – in Fassbinders Debüt erkannte er die Möglichkeiten eines anderen, unabhängigen Kinos. Aus der Begegnung mit Fassbinder entwickelte sich Freundschaft, wobei Thomsen immer wieder die Gespräche mitfilmte. Ein langes Interview mit einem sichtlich von Schlaflosigkeit und diversen Substanzen gezeichneten Fassbinder in einem Hotelzimmer in Cannes 1977 grub Thomsen Jahrzehnte später wieder aus. Gemeinsam mit feinem Archivmaterial sowie neu aufgenommenen Unterhaltungen mit Weggefährten wie Harry Baer und Irm Hermann liefert es das Rückgrat für Thomsens subjektive Rekonstruktion mit Schwerpunkt auf psychologischen Fragen und einem resoluten Blick von außen auf Deutschland und sein Kino. (C.H.)
 
 In Anwesenheit von Christian Braad Thomsen

Spieltermine:

Do 13.09.2018 21:00
(Dt./Engl. OmeU)