Picnic at Hanging Rock, 1975, Peter Weir (Foto: National Film and Sound Archive of Australia)

Picnic at Hanging Rock (1975)

Regie: Peter Weir; Drehbuch: Cliff Green nach einem Roman von Joan Lindsay; Kamera: John Seale, Russell Boyd; Musik: Gheorghe Zamfir, Bruce Smeaton; Darsteller: Rachel Roberts, Dominic Guard, Helen Morse. DCP (von 35mm), Farbe, 107 min
 
Valentinstag, 1900: Die Schulmädchen eines australischen Privatinternats brechen zum jährlichen Picknick auf den nahe liegenden Hanging Rock auf, am Abend fehlen eine Lehrerin und drei Mädchen. Eiligst werden Untersuchungen eingeleitet, ein Mädchen wird nach gut einer Woche wiedergefunden, kann sich aber an nichts erinnern. Eine befriedigende Erklärung wird nie gefunden. Ein Mystery-Traum, ebenso nahe an moderner Antonioni-Gesellschaftsmalerei wie am Genrekino: Auch wenn die Kamera das bewaldete Felsmassiv intensiv und atmosphärisch abtastet (manchmal scheinen Steingesichter herauszublicken), gibt das uralte Land sein Geheimnis nicht preis. Zusammen mit der viktorianischen Haltung zu Sex (die parallele Unterströmung des Films) führt dies zu einem Ereignis, das dem aufgeklärten Geist ein Rätsel bleiben muss. (C.H.)
 
Einführung von Jan Müller, CEO des National Film and Sound Archive Australia, am 4. April

Courtesy of the NFSA / Auf Wunsch von Peter Weir zeigen wir den Director's Cut, der nur in digitaler Form existiert.

Freier Eintritt für Fördernde Mitglieder am 4. April