La casa dalle finestre che ridono (Das Haus der lachenden Fenster), 1976, Pupi Avati (Foto: Cinémathèque suisse)

La casa dalle finestre che ridono (Das Haus der lachenden Fenster)

Regie: Pupi Avati; Drehbuch: Pupi und Antonio Avati, Maurizio Costanzo, Gianni Cavina; Kamera: Pasquale Rachini; Schnitt: Giuseppe Baghdighian; Musik: Amedeo Tommasi; Darsteller: Lino Capolicchio, Francesca Marciano, Gianni Cavina. 1976, 35mm, Farbe, 110 min. Italienisch mit engl. UT
 
Abscheulich düstere Fresken in einem kleinen Dorf in der sonnendurchglühten Landschaft der Emilia-Romagna müssen dringend restauriert werden. Der Künstler war bekanntlich geisteskrank und malte bevorzugt Menschen im Todeskampf – bis er eines Tages spurlos verschwand. Stefano, ein junger Restaurator, landet in einer abgeschotteten Welt voller merkwürdiger, überlebensgroßer Personen. Eine davon ist sein Freund Antonio, der versucht, mehr über den geheimnisumwobenen Künstler herauszufinden: Er wird ermordet, bevor er Stefano zum titelgebenden Haus der lachenden Fenster bringen kann. Pupi Avati filmte inspirierterweise in der Heimatregion, die er wie seine Westentasche kennt und kreierte eine spezifisch italienische Filmversion des Schauerromans, indem er einen Mikrokosmos mit Ängsten der Nachkriegsgeneration füllte. (I.M.)
 
Courtesy of Cinecittà