Duck Soup, 1933, Leo McCarey

Duck Soup

Regie: Leo McCarey; Drehbuch: Bert Kalmar, Harry Ruby; Kamera: Henry Sharp; Schnitt: LeRoy Stone; Darsteller: Groucho Marx, Harpo Marx, Chico Marx, Zeppo Marx, Margaret Dumont, Louis Calhern. US, 1933, 35mm, sw, 69 min. Englisch mit dt. UT
 
Davor:
Big Business James W. Horne, Leo McCarey. US, 1929, 35mm, sw, ca. 23 min. Englische ZT
 
Die Marx Brothers im Krieg, der in Duck Soup nur die Erweiterung des allumfassenden Wahnsinns ist und den am Ende zwingend derjenige verliert, der gerade am peinlichsten dasteht. Hito Steyerl: "Obwohl jeder der Beteiligten später vehement abstritt, dass dieser Film auch nur das Geringste mit Politik zu tun habe, kann er nicht nur als Theorie der Polarisierung verstanden werden, sondern als apokalyptische Beschreibung jenes massiven Terrors, den die liberale Demokratie als ihr Abbild im Spiegel entdeckt." Nicht minder komisch (und konsequent in seiner Schilderung der eskalierenden Polarisierung) ist Big Business, ein Geniestreich in Sachen Weihnachtsbaumzerstörung mit Laurel & Hardy, den Göttern der verlangsamten komischen Reaktion. William K. Everson: "Was Birth of a Nation fürs Historienspektakel ist, ist Big Business für die Komödie." (C.H.)

Spieltermine: