Last Supper

Programm 9: 1992-1996

Last Supper (1992) 50 min
Moving Pictures (1994) 17 min
Flamingo (1996) 5 min
Summer Cannibals (Patti Smith) (1996) 5 min
 
Auf einem heruntergekommenen New Yorker Grundstück treffen Gäste zu einer Party ein und warten vergebens auf den Gastgeber, einen Schriftsteller (dessen Biografie mit ein paar Frank-Details versehen ist). Die bühnenhafte Konstruktion von Last Supper wird immer wieder von dokumentarisch anmutenden Szenen durchbrochen, in denen die „wirklichen“ Einwohner des Viertels auftreten: die fiktionslastigere Variante des Vexierspiels von C’est vrai! (One Hour). Moving Pictures verzichtet völlig auf Ton. Bewegende, bewegte (Erinnerungs-)Bilder als Ausgangspunkt: der Grabstein von Franks Eltern in Zürich. Freunde, Familie, Filmemacher, stumme, großartige Gedächtnisarchäologie. Zwei gigantische Vignetten, die dem Konkreten eine geheimnisvolle Aura verleihen und die zum Faszinierendsten im Frank-Werk zählen: Flamingo, ein dichtes Video über Fotografie und Hausbau, und Summer Cannibals, ein kongenialer Musik-Clip zu Patti Smiths gleichnamiger Rockhymne. (C.H.)

Spieltermine: