The Day the Earth Stood Still

The Day the Earth Stood Still (1951)

Regie: Robert Wise; Drehbuch: Edmund H. North nach „Farewell to the Master“ von Harry Bates; Kamera: Leo Tover; Musik: Bernard Herrmann; Darsteller: Michael Rennie, Patricia Neal, Billy Gray, Hugh Marlowe, Sam Jaffe. s/w, 92 min
 
Ein intelligenter und vor allem dezidiert pazifistischer Hollywood-Ausnahmefilm in der ersten großen Sci-Fi-Welle der Fifties: Die Landung einer fliegenden Untertasse in Washington DC sorgt für Aufregung. Ein humanoider Außerirdischer ist in Begleitung seines Roboters Gort gekommen, um die Menschheit auf Frieden einzuschwören - andernfalls wird seine überlegene Zivilisation einschreiten: Zum Beweis lässt er alle elektrischen Geräte still stehen. Schon beim Erstkontakt wird der (vage als Christusfigur angelegte) Außerirdische angeschossen, dann taucht er in einer Pension unter, um die Menschheit zu studieren. Auch der intime Tonfall setzt den Film von der Spektakel-tradition im Genre ab. Regisseur Robert Wise, viel zu oft als bloßer Handwerker abgetan, schließt an seine subtilen Inszenierungen für Produzent Val Lewton an. Nicht zuletzt dank des unsterblichen Satzes „Klaatu barada nikto“ wurde der Film auch zu einem bedeutenden Referenzpunkt der Popkultur. (C.H.)

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