The Incredible Shrinking Man

The Incredible Shrinking Man (1957)

Regie: Jack Arnold; Drehbuch: Richard Matheson nach seinem Roman The Shrink­ing Man; Kamera: E. W. Carter; Musik: Hans J. Salter, Herman Stein, Irving Gertz; Darsteller: Grant Williams, Randy Stuart, April Kent, Billy Curtis. s/w, 81 min
 
Kurz nachdem er bei einem Bootausflug in einen radioaktiven Nebel geraten ist, bemerkt ein Mann, dass er zu schrumpfen beginnt - eine genetische Mutation lässt ihn täglich an Gewicht und Größe verlieren. Bald lebt er in einem Puppenhaus. Als ihn seine Katze ­attackiert, versteckt er sich im Keller, wo Ratten und Spinnen lauern - während die Gattin glaubt, ihr Miniaturmann sei tot. Eine makellose, philosophisch zugespitzte Parabel über das Wesen der Menschlichkeit: Der Stoff von Richard Matheson wird durch die präzise, trocken effektive Inszenierung von Jack Arnold zum überzeugenden Alptraum. Die erste Hälfte erforscht Erniedrigung, Wut und Ohnmacht des Schrumpfenden, mit dem Abstieg in die surreale Kellerhöhle beginnt eine virtuose Schilderung des Überlebenskampfs: äußerlich (in fast dialoglosen, hoch spannenden Szenenfolgen) und innerlich (im raffiniert konzipierten Off-Kommentar ­Mathesons). Das kosmische Ende: purer Pantheismus. (C.H.)
 
Am 12.2. im Double Feature mit (und nach) "Invasion of the Body Snatchers"  !

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