Fantastic Voyage

Fantastic Voyage (1966)

Regie: Richard Fleischer; Drehbuch: Harry Kleiner, David Duncan nach der Erzählung von O. Klement & J. Bixby; Kamera: Ernest Laszlo; Musik: Leonard Rosenman; Darsteller: Stephen Boyd, Raquel Welch, Edmond O'Brien. Farbe, 100 min
 
Eine Großproduktion, die Ehrfurcht vor dem Kleinsten lehrt. Kosmi­sche Reise durchs bekannt Unbekannte: Die phantastisch strukturierten Ströme und wunderlich gefärbten Weiten tragen die Namen Vene, Herz, Gehirn. Um einen „wichtigen“ Wissenschaftler zu retten, wird ein Spezialisten-Team samt U-Boot auf Mikrogröße geschrumpft und in die Blutbahn des Zu-Rettenden injiziert. Reiseziel: Encephalon-Blutgerinnsel. Zeitlimit: eine Stunde. Gefahr droht von außen (dem Körperinneren) wie von innen (dem Außenseiter-Saboteur). Weltraum und Kalter Krieg, projiziert in die Terra incognita menschlicher Physis. Das Konzept liefert zugleich einen Quell absurder Poesie inmitten des souveränen Spannungsstücks, von Fleischer in klare Breitwandbilder gesetzt und psychedelische Pop-Farben getaucht, während Raquel Welch an Bord ist, um biolo­gische Einsichten ganz anderer Natur zu gewähren. (H.T./C.H.)
 
Mit Dank an Twentieth ­Century Fox

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