Alfred Hitchcock und Peter Lorre am Set von "The Man Who Knew Too Much" (1934)

The Man Who Knew Too Much (1934)

Regie: Alfred Hitchcock; Drehbuch: A.R. Rawlinson, Edwin Greenwood nach einer Erzählung von D.B. Wyndham Lewis, Charles Bennett; Kamera: Curt Courant; Musik: Arthur Benjamin; Darsteller: Leslie Banks, Peter Lorre, Edna Best, Nova Pilbeam, Pierre Fresnay. 35mm, s/w, 75 min

Das einzige seiner Werke, von dem Sir Alfred ein Remake zu drehen beliebte: Der Erstling sei die Arbeit eines talentierten Amateurs gewesen, erst der zweite Film trage die Handschrift eines professional. Vom Standpunkt des Regisseurs aus mag dies nachvollziehbar sein (was die Balance von Form und Inhalt und die rhythmische Eleganz des späten Hitchcock betrifft) – dennoch handelt es sich bei der ersten, britischen Version um den witzigeren, schnelleren, dunkleren Film. Ein englisches Ehepaar weilt auf Urlaub in St. Moritz und erhält zufällig von einem sterbenden Geheimagenten Informationen über einen anstehenden politischen Anschlag – woraufhin ihre Tochter von Anarchisten (darunter ein maliziös lächelnder Peter Lorre in seiner ersten englischsprachigen Rolle) nach London entführt wird. In der Royal Albert Hall ist ein Attentat geplant, am Ende gibt es gar: Krieg in den Straßen. (C.H.)

Freier Eintritt für Fördernde Mitglieder am 14.10.

Screening dates: