The Curse of Frankenstein

The Curse of Frankenstein (1957)

Regie: Terence Fisher; Drehbuch: Jimmy Sangster nach Frankenstein von Mary Shelley; Kamera: Jack Asher; Musik: James Bernard; Darsteller: Peter Cushing, Hazel Court, Robert Urquhart, Christopher Lee. 35mm, Farbe, 83 min
 

Populäre Wiederauferstehung des Horrorkinos. Mit der Neubearbei­tung der Universal-Monsterfilme in Farbe stießen die Hammer-Studios auf eine Goldader: Zum Einstand wurde The Curse of ­Franken­stein von der respektablen Kritik verabscheut und vom ­Pub­likum gestürmt – auf Jahre hinaus der profitabelste britische Film und Startschuss zu einem Genre-Revival. Plagiatsdrohungen von Universal führten zur Neuorientierung bei der Umsetzung von Shelleys Stoff: Christopher Lee als Monster im Last-Minute-Make-up, Peter Cushing als kühler Doktor die neue Zentralfigur. Vor allem aber war dies der Auftakt zur berühmtesten Periode eines Meisterregisseurs: Aus der (Schauer-)Melodramentradition Englands schöpft ­Terence Fisher die Grundlage einer ebenso kultivierten wie abgründigen Vision des Schreckens. In vier Frankenstein-Fortsetzungen werden Fisher und Cushing das Monströse immer stärker herausarbeiten: Der Rationalismus des Barons gebiert Ungeheuer. (C.H.)

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