Bride of Frankenstein

Bride of Frankenstein (1935)

Regie: James Whale; Drehbuch: John L. Balderston, William Hurlbut; Kamera: John Mescall; Musik: Franz Waxman; Darsteller: Boris Karloff, Elsa Lanchester, Colin Clive, Valerie Hobson, Ernest Thesiger. 35mm, s/w, 74 min
 

Bride of Frankenstein ist kein fahles Sequel des Frankenstein von 1931. Stattdessen ein Meilenstein und Meisterstück des phantastischen Films. Nach der strengen, klassischen Form des Teil 1 unternimmt James Whale eine Sturmfahrt in Sachen Manierismus. Das Burleske, Zärtliche, Alptraumhafte, das Komische und Bewegende, der gotische Horror und surreale Grand Guignol ergänzen einander zu einem mit Gegensätzen angereicherten Spielfilmkosmos des Wunderbaren. Spätestens, wenn der Mann, das Monster, lernt, Worte zu sprechen und Tränen zu vergießen, ist er es, für den die Herzen schlagen. Innerhalb des Genrefilms: ein Monument für die Aussätzigen, Andersartigen, Ausgestoßenen. Und ganz ohne das Knirschen von Rührseligkeit und sogenannter Moral. (H.T.)

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