King Kong

King Kong (1933)

Regie: Ernest B. Schoedsack, Merian C. Cooper; Drehbuch: J. A. Creelman, Ruth Rose; Kamera: Edward Linden, J. O. Taylor, Vernon L. Walker; Musik: Max Steiner; Darsteller: Fay Wray, Robert Armstrong, Bruce Cabot. 35mm, s/w, 101 min

Die Spitze des einst höchsten Gebäudes der Welt, bestückt mit ­einem vor Liebesleid und Zorn rasenden Riesenaffen, der von Flugzeugen attackiert und zu Tode gebracht wird. Empire State Building und Mighty Kong. Stein und Fell. Zwei ins Extrem gesteigerte Inbegriffe. Zivilisation versus Wildnis. Millionen haben die Bilder des Films so intensiv mit den Augen getrunken, dass sie danach im ­Bewusstsein stellvertretend für New York einstanden. King Kong oder das Kino als Mythen-Gebärmaschine. Die Poesie, die von King Kong ausstrahlt, erinnert an die von Schiffsmodellen in Flaschen, von Gletschern aus Pappmaché und anderen künstlichen Para­diesen. Streng genommen jedoch ist sie einzigartig und gleicht nur sich selbst. Die Welt, erschaffen in einem Hollywood-Studio der 30er Jahre, beleuchtet von der Sonne der Bogenlampe, gleißend in der Farbe Schwarzweiß. Schöner, sanfter Alptraum, den nur das Kino zu träumen vermag. Ein Film für Künstler und Kinder. (H.T.)

Screening dates:

Sa 07.09.2013 19:00
(Engl. OmdU)
Sa 28.09.2013 21:00
(Engl. OmdU)