I Walked With a Zombie

Double Feature

I Walked With a Zombie (1943)

Regie: Jacques Tourneur; Drehbuch: Curt Siodmak, Ardel Wray nach der Erzählung von Inez Wallace; Kamera: J. Roy Hunt; Musik: Roy Webb; Darsteller: James Ellison, Frances Dee, Tom Conway, James Bell, Sir Lancelot. 35mm, s/w, 71 min

Black Moon (1934)

Regie: Roy William Neill; Drehbuch: W. Root nach einer Erzählung von C. Ripley; Kamera: Joseph H. August; Darsteller: Jack Holt, Fay Wray. 35mm, s/w, 68 min

 
Filmischer Voodoozauber. In I Walked With a Zombie kommt Krankenschwester Frances Dee auf eine Karibikinsel, um eine ­myste­riös Erkrankte zu pflegen – und versinkt in einer Welt geheimnisvoller Symbole und Rituale. Das literarisch reichste unter jenen Meisterwerken, die Horror-Produzent Val Lewton auf den Weg brachte. Für Jacques Tourneur war Jane Eyre ein wichtiger Bezugspunkt, gleichwohl verwandelte er die Romanmotive in einen rätselhaften Bildertraum: ein Licht-und-Schattenspiel der Nuancen, das seinesgleichen sucht – und doch Vorläufer in den Schatten­zonen der Filmgeschichte hat. Der verblüffendste Verwandte ist Black Moon: Eine Frau kehrt auf die Westindischen Inseln zurück, wo in ihrer Kindheit die Eltern bei einem Voodoo-Ritual geopfert wurden. Nun wird sie als Göttin des Kults willkommen geheißen: Die Schatten fallen, die Trommeln rufen. The lure and fear of going native. (C.H.)
 
Einführung von Christoph Huber am 9.9.

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