El fantasma del convento (Das Phantom des Klosters) (Foto: Cineteca Nacional)

El fantasma del convento (Das Phantom des Klosters) (1934)

Regie: Fernando de Fuentes; Drehbuch: De Fuentes, Jorge Pezet, Juan Bustillo Oro; Kamera: Ross Fisher; Musik: Max Urban; Darsteller: Enrique del Campo, Marta Ruel, Carlos Villatoro, Paco Martínez, Agustín González. 16mm, s/w, 84 min
 

Die „psychotronische“ Wertschätzung der mexikanischen Trash-Produktion ab den 1950ern, insbesondere rund um Lucha-Libre-Gott Santo, hat der zweiten Welle mexikanischer Horrorfilme eine internationale Beachtung gesichert. Wenig bekannt ist der erste, gut ein Dutzend Filme umfassende Horror-Zyklus aus den 1930ern, darunter das Pionierwerk El fantasma del convento, vom mexikanischen Meisterregisseur Fernando de Fuentes entworfen, nachdem er am Drehbuch von La Llorona (1933) mitgeschrieben hatte, der auf einer alten Geistererscheinungslegende beruhte. Ein Ehepaar und ein Freund, an den sich die Frau heranmacht, kehren auf Wanderschaft in einem Kloster zur Abendruhe ein. Dort geht der Geist eines Mönchs um, der einst eine verheiratete Frau verführte. Ein Schauerstück, komponiert aus der Atmosphäre langsamen und brütenden Zerfalls, Zeitbild der Erstarrung in den Institutionen nach der mexikanischen Revolution. (C.H.)
 
Einführung von Christoph Huber

Screening dates:

Mi 18.09.2013 19:00
(Span. OmdU)