Yèbàn gesheng (Lied um Mitternacht) (Foto: China Film Archive)

Yèbàn gēshēng (Lied um Mitternacht) (1937)

Regie, Drehbuch: Ma-Xu Weibang nach Le Fantôme de l'opéra von Gaston Leroux; Kamera: Yu Xingsan, Xue Boqing; Musik: Xian Xinghai; Darsteller: Gu Menghe, Hu Ping, Jin Shan, Yee Chau-shui, Zhou Wenzhu. 35mm, s/w, 123 min
 
„My appearance is ugly as a ghost, my heart is hard as an iron. Only I am alive, I swear I will fight with the devil king of that feudalism.“ Gesang um Mitternacht für eine Wahnsinnige, von einer Stimme, die sich aus dem Dunkel erhebt: Sie gehört Song Daping, einem ehemaligen Revolutionär, der als Sänger berühmt wurde und seine Liebe mit einem verstümmelten Gesicht bezahlte. Als eine Theatertruppe in die verlassene Oper kommt, in der er sich verbirgt, entdeckt er einen jungen Mann, der ihm verblüffend ähnelt. Ma-Xu Weibangs stimmungsvolle chinesische Bearbeitung des Phantoms der Oper war so erfolgreich, dass er seiner Pioniertat vier Jahre später eine Fortsetzung folgen ließ – und dem ­Horror­genre bis zum Ende seiner Karriere in Hongkong treu blieb. Mittler­weile gilt Lied um Mitternacht als eines der Meisterwerke des ­chinesischen Kinos: visuell bestechend, politisch aufgeladen und raffiniert in seinem Spiel mit der Rolle der Kunst. (C.H.)
 
Courtesy China Film Archive

Screening dates:

Fr 11.10.2013 19:00
(Mandarin OmeU)