Sailor Beware (Foto: Deutsche Kinemathek)

Sailor Beware (1952)

Regie: Hal Walker; Drehbuch: James Allardice, Martin Rackin nach dem Theaterstück von Kenyon Nicholson und Charles Robinson; Kamera: Daniel L. Fapp; Darsteller: Dean Martin, Jerry Lewis, Corinne Calvet, Leif Erickson, Skip Homeier, James Dean (uncreditiert). 35mm, s/w, 104 min
 
Wie es sich für ein Komödiantengespann gehört, hangelten sich auch Martin & Lewis durch die Sub-Genres, darunter die Marine-Komödie. Alles drin hier, was zum Seesoldatenspaß gehört, angefangen mit dem mies-feisten Vorgesetzten Lardoski. Dino spielt eine weitere Variante seines Bühnenselbst, den singenden Herzens­brecher Al, während Jerry den nächsten erinnerungswürdigen Neurotiker erschafft: Melvin, den Damenkosmetika-Allergiker. Al hat gemerkt, dass alle Frauen schneller weich werden, wenn sie wissen, dass ein Mann bald zur See fahren (und lange fort sein) wird; da er ein ramponiertes Knie hat, wurde er bislang nie eingezogen – ganz nach Plan. Melvin wiederum hält das Mittun bei den maritimen Streitkräften für die einzige Möglichkeit, zu jener allergiebereinigenden Kreuzfahrt zu kommen, die ihm sein Arzt verschrieben hat. Eine Humorfilmperle mit Manöverdesastern und versenkten Rettungsbooten bis hin zum wohlverdienten, wundersamen Doppel-Happy-End. (R.H.)

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