The Patsy (Foto: Filmmuseum München)

The Patsy (1964)

Regie: Jerry Lewis; Drehbuch: Lewis, Bill Richmond; Kamera: W. Wallace Kelley; Musik: David Raksin; Darsteller: Jerry Lewis, Ina Balin, Everett Sloane, Keenan Wynn, Peter Lorre, John Carradine, Scatman Crothers, Buddy Lester, Ed Sullivan, George Raft, Hedda Hopper, Rhonda Fleming. 35mm, Farbe, 101 min
 
Peter Lorres letzter Film, in einer Rolle, die er eher hasserfüllt anlegt – als sich in einem typisch reflexiven Moment am Ende die Mitglieder der Besetzung verabschieden, blickt er unendlich finster drein. Dabei ist The Patsy ein gelungenes Beispiel für die erhabene komische Kunst des modernen Humanisten Jerry Lewis: Er spielt den unfähigen Hotelpagen Stanley Belt, der von einem Konsortium (dem neben Lorre andere vergehende Charakterschauspielkönige angehören: Everett Sloane und John Carradine) zum Nachfolger ­eines tödlich verunglückten Comedy-Stars auserkoren wird und ­dabei über sich hinaus wächst. Ein archetypischer Lewis-Film über schicksalhafte Vorsehung, wie stets gebaut aus unabhängigen ­Szenen, die sich durch eine verblüffende Vielfalt an Ideen und außer­ordentliche Präzision in der Mise-en-scène auszeichnen. (C.H.)
 
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