Shadow of a Doubt

Shadow of a Doubt (1943)

Regie: Alfred Hitchcock; Drehbuch: Th. Wilder, A. Reville, S. Benson nach Uncle Charlie von Gordon McDonnell; Kamera: Joseph Valentine; Musik: Dimitri Tiomkin; Darsteller: Teresa Wright, Joseph Cotten, Hume Cronyn. 35mm, s/w, 108 min
 

„You think you know something, don’t you? You go through your ordinary little day and at night you sleep your untroubled, ordinary little sleep filled with peaceful, stupid dreams ... and I brought you nightmares.“ Alfred Hitchcocks Lieblingsfilm: der heile Kosmos der US-Kleinstadt und das Chaos. Die genormte Lebenswelt verliert von Beginn an und mit System ihr Geborgensein. Über Personen und Bezüge legt sich ein unsichtbares Netz von Symmetrien, Entsprechungen, Verdoppelungen. Es kreuzt sich mit den Kreisen, die das Verbrechen wie ein Stein im stehenden Wasser zieht. Durch solch radikal kunstvolle Konstruktion zerbricht die Kruste von Schein, und die Trennungslinien von Gut und Böse werden suspekt: aber immer nur wie Ahnung, Schatten von Zweifel. Die Gefühlswärme zwischen Onkel und Nichte birgt einen Hauch Inzest und sie schlägt in Mordgedanken um, als Onkel Charlie zu ahnen beginnt, dass seine Nichte Charlie zu ahnen beginnt, dass Onkel Charlie ein Mörder ist. (H.T.) 
 

Preserved by the Library of Congress in cooperation with Universal Studios with funding provided by the Hollywood Foreign Press Association and The Film Foundation

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