Seven Men From Now

Seven Men From Now (1956)

Regie: Budd Boetticher; Drehbuch: Burt Kennedy; Kamera: William H. Clothier; Musik: Henry Vars; Darsteller: Randolph Scott, Gail Russell, Lee Marvin, Walter Reed, John Larch. 35mm, Farbe, 78 min

 
Die lakonischste aller Western-Legenden, Auftakt zu Boettichers preiswert hergestelltem und doch unbezahlbarem Ranown-Zyklus. „Alle meine Filme mit Randolph Scott haben die gleiche Geschichte: Ein Mann, dessen Frau getötet wurde, sucht ihren Mörder“, so der Regisseur bescheiden-trocken über sein mit höchster Ökonomie inszeniertes Septett verzwickter, kluger moral tales. Seven Men From Now ist ein herausragendes Beispiel für diese psychologischen Pokerspiele vor eindrucksvoll kahler, neutraler Landschaft. Die großsprecherische Selbstsicherheit von Lee Marvin als Kontrahent bietet den optimalen Kontrast zu Scotts stoischem Antihelden, schon die Eröffnungsszene bringt mit einer cleveren Auslassung das Elementare der Ranown-Filme auf den Punkt. „Einer der intelligentesten Western, die ich kenne, und dabei der am wenigsten intellektuelle“, schreibt André Bazin 1956 über „den besten Western seit dem Krieg“ – der bis zur Restaurierung meist nur in Schwarzweiß-Kopien kursierte. (C.H.) 

 

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