So Ends Our Night

So Ends Our Night (1941)

Regie: John Cromwell; Drehbuch: Talbot Jennings nach Liebe deinen Nächsten von Erich Maria Remarque; Kamera: William H. Daniels; Musik: Louis Gruenberg; Darsteller: Fredric March, Margaret Sullavan, Frances Dee, Glenn Ford, Erich von Stroheim, Anna Sten, Alexander Granach, Sig Ruman. 35mm, s/w, 104 min

Knapp vor dem Zweiten Weltkrieg treffen in Wien zwei Flüchtlinge vor dem NS-Regime aufeinander: Josef Steiner (Fredric March) opponiert gegen die Nazis und hat sogar seine Frau zurückgelassen, Ludwig Kern (Glenn Ford) ist als Sohn eines arischen Vaters und einer jüdischen Mutter in Gefahr. Als sich Kern in eine jüdische Chemikerin verliebt, die wegen ihrer Forschungsergebnisse gejagt wird, beginnt für das Trio eine gefährliche Flucht ohne Reisedokumente durch ein unsicheres Europa. Dass Paris in dieser Remarque-Adaption als sicherer Hafen erscheint, zeigt auch, wie hart So Ends Our Night – als ernsthafte Hollywood-Schilderung der Lage in Europa und der Exilerfahrung – am Wind der Zeit segelte: Zur Premiere des Films hatte Frankreich längst kapituliert. Neben den Proto-Noir-Szenen aus einem Wien, in dem niemandem zu trauen ist, besticht der unnachahmliche Erich von Stroheim als praktisch denkender und rücksichtslos handelnder Gestapo-Agent: the man you love to hate. (C.H.)

 

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