Colossus: The Forbin Project

Colossus: The Forbin Project (1970)

Regie: Joseph Sargent; Drehbuch: James Bridges nach Colossus von D.F. Jones; Kamera: Gene Polito; Musik: Michel Colombier; Darsteller: Eric Braeden, Susan Clark, Gordon Pinsent, William Schallert, James Hong. 35mm, Farbe, 111 min

Informatiker Charles Forbin hat für die US-Regierung das gigantische Elektronengehirn Colossus entwickelt, um die atomare Verteidigung der Nation zu steuern – ein vermeintlicher Friedensgarant. Als Colossus nach der Aktivierung entdeckt, dass die Sowjets ein Pendant namens Guardian entwickelt haben, schließen sich die zwei Rechner zum Supercomputer-System zusammen und reißen die Weltherrschaft an sich. Der Preis des Friedens: die totale Unterwerfung der Menschheit. Trotz ununterbrochener Überwachung leistet Forbin Widerstand ... Kalter Krieg und Künstliche Intelligenz als Triebfedern einer visionären Paranoia-Packung: Beim Erscheinen wenig beachtet, ist Colossus: The Forbin Project längst als Zentralwerk intelligenter Science-Fiction rehabilitiert. Technischer Fortschritt wird mit ironischer Zwangsläufigkeit zur Bedrohung: ein Schreckensszenario, das Joseph Sargent zwingend logisch in Szene setzt – als Musterbeispiel streng funktionaler Hysterie. (C.H.)

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