The Terminal Man

The Terminal Man (1974)

Regie, Drehbuch: Mike Hodges nach dem Roman von Michael Crichton; Kamera: Richard H. Kline; Musik: Johann Sebastian Bach; Darsteller: George Segal, Joan Hackett, Richard A. Dysart, Michael C. Gwynne, Jill Clayburgh, Donald Moffat, Victor Argo. 35mm, Farbe, 104 min

Unheimliche Wiedergeburt am Operationstisch: George Segal als Computerspezialist, der seit einem Unfall an unkontrollierbaren Aggressionsschüben leidet und sich daher einen Miniaturcomputer ins Hirn einsetzen lässt, der die Anfälle regulieren soll. Doch das Experiment geht nach hinten los: Das Beruhigungsgefühl macht süchtig, der Operierte flieht aus der Klinik und startet einen nächtlichen Amoklauf. Ein viel zu wenig bekanntes, packendes Hauptwerk des Sci-Fi-Kinos der 70er Jahre, brillant in Szene gesetzt von Mike Hodges, der die Crichton-Vorlage ebenso kaltschnäuzig, kunstfertig und kompromisslos umsetzt wie zuvor eine britische Gangstergeschichte in seinem Meisterstück Get Carter: Vision einer sterilen Welt in Weißschattierungen, deren Bewohner kalten Umgang miteinander pflegen – bis auf die Titelfigur, einen einsamen, außer Kontrolle geratenen High-Tech-Frankenstein. (C.H.)

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