Es schlägt dreizehn

Es schlägt 13 (1950)

Regie: E.W. Emo; Drehbuch: Fritz Koselka, Lilian Belmont; Kamera: Helmuth Ashley; Musik: Bruno Uher; Darsteller: Hans Moser, Theo Lingen, Susi Nicoletti, Josef Meinrad, Gusti Wolf. 35mm, s/w, 91 min

Diener Max (Theo Lingen) wird von der frischverheirateten, höchst eifersüchtigen Herrin des Hauses entlassen, weil er ihrem Schriftstellergatten Briefe zugesteckt hat – gewiss Liebesbekundungen von dessen weiblicher Anhängerschaft! Max nimmt's gelassen (trotz seiner Affäre mit dem Stubenmädchen), packt Tranchiermesser als Andenken ein – und vertauscht bei der Abreise in einer Gewitternacht versehentlich den Koffer mit demjenigen seines Nachfolgers Ferdinand (Hans Moser). Aufgrund der Kofferinhalte hält jeder der beiden Bediensteten den andern für den Massenmörder, von dem man in der Zeitung liest und dessen Masche es ist, sich als Diener auszugeben ... Abgründiger Treibstoff einer rasanten Verwechslungskomödie, die das österreichische Nachkriegskino auf Screwball-Höhen schraubt – und vorführt, wie das Unangestrengte von Mosers Witz im Wechselspiel mit Lingens preußischer Beflissenheit beim Pointenservieren noch heller strahlt. (C.H.)

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