Totò diabolicus

Totò diabolicus (1962)

Regie: Steno (i.e. Stefano Vanzina); Drehbuch: Vittorio Metz, Bruno Corbucci u.a.; Kamera: Enzo Barboni; Musik: Piero Piccioni; Darsteller: Totò, Nadine Sanders, Raimondo Vianello, Luigi Pavese, Mario Castellani. 35mm, s/w, 97 min

Zum Auftakt:
Il mostro della domenica (Das Sonntagsmonster) (1968) von Steno; mit Totò, Ugo D'Alessio, Dante Maggio. 35mm, Farbe, 25 min

Totòs Vorliebe für Verkleidungen und Figurenvariationen findet ungehemmten Ausdruck in Totò diabolicus, einer vom britischen Klassiker Kind Hearts and Coronets (mit Alec Guinness in legendärer Achtfachrolle) inspirierten schwarzen Komödie. Hier wird Totò 1 (als Baron) im Vorspann erdolcht, woraufhin Totò 2–6 als Hauptverdächtige ins Visier geraten: die liebe Verwandtschaft, darunter ein faschistischer General, ein Priester und eine Baroness. Doch kaum will der Inspektor eine vermeintlich überführte Totò-Variante verhaften, fällt auch sie dem Mörder Diabolicus zum Opfer. Eine surreale Parodie auf Krimi- und Comic-Erfolge als Vorwand für totalen Totòìsmus! Als Sonntagsmonster lieferte Totò ein famoses P.S. zum Karriereende: Angewidert von der neuen Zeit, rastet der brave Bürger aus, als die Hippie-Invasion kommt – in zahlreichen Verkleidungen macht sich Totò an deren Eliminierung ... (C.H.)

Print courtesy Istituto Luce – Cinecittà

Screening dates:

So 16.04.2017 21:00
(Ital. OmeU)