Los Angeles Plays Itself

Los Angeles Plays Itself (2003/13)

Ein Film von Thom Andersen; Kamera: Deborah Stratman. DCP, Farbe und s/w, 172 min (10 min Pause) Remastered version
 
Die wahre(n) Geschichte(n) des Kinos in Los Angeles: Polemik und Archäologie, Manifest und Monument. Thom Andersens Analyse der filmischen Darstellungen seiner Heimatstadt war zunächst als Arbeit "nur für Einheimische" gedacht – und wurde zum aufklärerischen Essay für alle. Eine leidenschaftliche, unterhaltsame, pointensichere Opposition gegen die Fabrikation falscher Träume in der Filmtraumfabrik: "People who hate Los Angeles love Point Blank!" Das mythische Movieland aus Prestigefilmen wie Chinatown wird mit echten Zeitbildern kontrastiert, die vom Noir-Klassiker Kiss Me Deadly über H.B. Halickis Autoraserfilm Gone in 60 Seconds zur Vérité-Wiederentdeckung The Exiles reichen. Kurz: warum, wie und worin der Schwulenporno L.A. Plays Itself dem Krimi L.A. Confidential überlegen ist. Ein Film, der das Leben, das Kino, die Welt besser macht – und maßgeblich zur Wiederentdeckung der L.A. Rebellion beigetragen hat. Zum zehnjährigen Jubiläum hat Andersen seinen Film leicht umarrangiert und mit Clips in besserer HD-Qualität ausgestattet: ein Geburtstagsgeschenk. (C.H.)
 
Publikumsgespräch mit Thom Andersen



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