Born in Flames (Courtesy of Lizzie Borden and Anthology Film Archives, New York)

Born in Flames (1983)

Regie, Drehbuch: Lizzie Borden; Kamera: Ed Bowes, Al Santana; Musik: The Bloods, The Red Crayola, Jimi Hendrix, Ibis; Darsteller: Honey, Adele Bertei, Jeanne Satterfield, Florynce Kennedy, Kathryn Bigelow, Eric Bogosian, Ron Vawter. 35mm, Farbe, 80 min
 
Zehn Jahre nach der friedlichsten Revolution aller Zeiten regieren die Sozialdemokraten über eine USA, in der angeblich völlige Gleichheit herrscht. Doch Sexismus und Rassendiskriminierung existieren weiter: Aus diversen Bewegungen wächst eine Frauenarmee zum Umsturz des Systems. Piratensender verbreiten aktivistische Botschaften: Bei "Phoenix Radio" setzt die afroamerikanische Sprecherin Honey auf Kooperation und Gemeinschaft, die weiße Anarchistin Adele predigt für "Radio Ragazza" radikalen Widerstand ... Über vier Jahre hinweg drehte Lizzie Borden dieses spottbillige, hochenergetische, fantasievolle Stück Science-Fiction-Agitation im Dokumentarstil, ohne sich um Kontinuität zu kümmern – punk filmmaking in perfekter Entsprechung zum Inhalt, wo die verschiedensten Gruppen für die Sache zusammenkommen müssen, mit explosiven Resultaten (am Ende wird die Sendeantenne auf dem World Trade Center gesprengt): ein Underground-Meilenstein, ungebremst kühn, satirisch und zornig. (C.H.)
 
Im Anschluss Publikumsgespräch mit Lizzie Borden am 14.12.
 

Preserved by Anthology Film Archives with restoration funding from the Hollywood Foreign Press Association and The Film Foundation

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