Johnny Eager

Johnny Eager (1942)

Regie: Mervyn LeRoy; Drehbuch: John Lee Mahin, James Edward Grant; Kamera: Harold Rosson; Musik: Bronislau Kaper; Darsteller: Robert Taylor, Lana Turner, Edward Arnold, Van Heflin, Robert Sterling. s/w, 107 min, Engl. OF
 
Der skrupellose, attraktive Ex-Gangster Johnny Eager ist frei auf Bewährung und begierig, seine Wandlung zum ehrlichen Taxifahrer - mit Traum von der eigenen Hunderennbahn - unter Beweis zu stellen. Insgeheim aber führt er seinen kriminellen Lebenswandel fort. Durch Zufall wird er zum Studienobjekt („to see how the other half lives“) und schnell auch zur Flamme der Tochter eines Staatsanwalts. Johnny beginnt ein konsequentes Doppelspiel, das ebenso konsequent endet: im Tod. Ein fantastischer, größenwahnsinniger Proto-Noir (und ein entfernter Geistesverwandter des Jahrgangskollegen Citizen Kane), vorwärtsgetrieben durch geräumige Interieurs, stimmiges Chiaroscuro, außerordentlich schlagfertige, poetische Dialoge und harmonisches Ensemblespiel. Van Heflin als philosophierender, alkoholzerfressener, unterwürfiger Freund (und Gewissensrest) des Protagonisten sagt über seinen Herrn: „He’s the best-dressed bible salesman in the world.“ (C.H.)

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