The Seventh Victim

The Seventh Victim (1943)

Regie: Mark Robson; Drehbuch: Charles O’Neal, DeWitt Bodeen; Kamera: Nicholas Musuraca; Musik: Roy Webb; Darsteller: Tom Conway, Jean Brooks, Isabel Jewell, Kim Hunter, Evelyn Brent. s/w, 71 min, Engl. OF
 
Eine junge Waise geht nach New York, um ihre Schwester zu suchen - und findet sie als Mitglied einer Sekte von Teufelsanbetern im Herzen von Greenwich Village. Unter den vier ersten Low-Budget-Meisterwerken, mit denen der Produzent Val Lewton Anfang der 40er Jahre den Horrorfilm erneuerte, ist The Seventh Victim unbekannt geblieben - wohl dehalb, weil im Gegensatz zu Cat People, I Walked With A Zombie und The Leopard Man nicht der auteur Jacques Tourneur, sondern der Handwerker Mark Robson im Regiestuhl saß. Aber es ist Lewtons persönlichster Film, gespeist von Erinnerungen ans New York der 20er Jahre, durchwirkt von der sanft einsickernden Atmosphäre der Verdammnis und gerahmt von einem niederschmetternden John-Donne-Zitat: „I run to Death and Death meets me as fast, and all my Pleasures are like Yesterday.“ (C.H.)

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